Q&A With My Entrepreneur Dad And Me

Q&A With My Entrepreneur Dad And Me

Q&A With My Entrepreneur Dad And Me

An Interview

For her studies, my daughter Lia needed an interview partner on the subject of entrepreneurship. I was more than happy to jump in, as this is always a nice opportunity to reflect on yourself. Here is the full interview:

 

At what age did you discover your talent for entrepreneurship?

Well, I don’t think that you discover your talent for entrepreneurship unless you already are an entrepreneur for some years. I never cared about this term anyway, because my idea of an entrepreneur was something that I did not want to be. I just did what I wanted to do. One day I realized that what I do is living my life as an entrepreneur – and it had nothing to do with my former idea of the term.

What would you define as your own pros and cons of being an entrepreneur?

The biggest pro is that you have the freedom to do whatever you like. This is also the most significant con because it has its price. You are responsible for your decisions, your actions, your investments – whether financial or time. You choose which way to go and when to go it. You have to make the decisions, and most of the time it’s a good idea to not postpone decisions. You are in charge. Always. It’s intriguing, but sometimes also exhausting.

How do you choose with whom you work with?

I try to choose only positive people, that see chances, not obstacles. It’s easier to solve problems with persons that see the glass half full. These are usually the persons that have a high energy level and are very productive because they don’t spend too much energy on fear and self-doubt.

The biggest personal outcome for you? (How did being an entrepreneur influence your personality?)

I am happy with what I am, with what I do and what I achieved so far.

And maybe a bit harder to answer: How did your personality influence your success in entrepreneurship?

I think success is more natural to reach when you are happy and confident. I see a lot of people that are not happy and not confident because they are not successful. But how can you become successful when you are not confident that what you are doing is the right thing? With this mindset, you put the obstacles in your own way. Can being successful make you happy, or is being successful just a consequence of being happy?

How do you know when you have the right idea for something you start?

There is no right or wrong. If you are really interested in something, then start working on it. If it turns out to be not so good after a while, stop it and let it go. You’ve learned something on the way, this is your reward. Don’t be afraid to fail with something. How can you tell if you will succeed if you have not tried it at least once?

Be open to new ideas, let them grow and change, visualize your goals along the way. Be prepared to change your ways and don’t forget to enjoy every change. Because every change implies new possibilities. I like to call myself a possibilitarian, because this is what I do. I see the opportunities in everything that happens.

How do you think can one develop an entrepreneurial attitude?

Be curious, be positive. Meditate. Be conscious of yourself and the world around you. Always try to improve yourself. Don’t overthink, start to do and adjust on the way. Be prepared to fail. Learn from your mistakes. Learn from others. And most importantly: Don’t give up.

What are some things you would’ve loved to know earlier but no one told you about entrepreneurship?

There is no such thing because I can’t think of living my life differently. Sometimes it feels lonely because in the end you are responsible and you have to make the decisions. So maybe it is good advice to find others you trust, and that accompany you on the way with an open ear and a second opinion. But in the end, it remains to be an adventure. And it’s fun.

 

(Header image by Ralf Schönenberg)

 

Albumkritik „Chakra Activation for Musicians“ von Oliver Utzt

Albumkritik „Chakra Activation for Musicians“ von Oliver Utzt

Chakren sind Schlüsselstellen im Gefüge des feinstofflichen Körpers von Wesen. An diesen Stellen verdichtet sich die individuelle Energie zu trichterartigen Wirbeln, die sowohl Ausdruck des inneren Befindens sind, als auch Verbindungen zur Aussenwelt, durch die Wirbelstruktur vor allem auch zum Materiellen, herstellen.
Eine einfache Analogie für Bedeutung und Funktion der Chakren wäre der Vergleich mit den Saiten einer Gitarre. Gut gestimmt und frei von Schmutz und Rost bringen sie jeden Resonanzkörper zum Klingen, verstimmt, im Ungleichgewicht und verdreckt, kann das schönste Instrument keine gute Musik von sich geben, egal wie sehr der Spieler sich bemüht.

Sauberkeit, Funktionsfähigkeit und Harmonie der Chakren hängt von vielen Faktoren ab. Da sie Schnittstellen darstellen zwischen Materiellem, Mentalem und Emotionalem, sowie zwischen Innen-und Aussenwelt, werden sie beeinflusst von Erfahrungen, Gedanken, Ernährung, Giften oder Informationen.
Für mich persönlich ist das Chakrensystem Realität, ich spüre sie, ich arbeite mit ihnen, ich weiß zum Teil, wo ich Blockaden im Trichterspin habe. Während die westliche Wissenschaft ihre Existenz größtenteils bestreitet und auf die an den korrespondierenden Stellen im menschlichen Körper liegenden Drüsen verweist, sind sie in der indischen traditionellen Medizin, im Yoga, im Ayurveda, im Tantra eine Selbstverständlichkeit.
Andere Systeme, wie die klassische chinesische Medizin und viele schamanistische Traditionen kennen ebenfalls diese signifikanten Schnittstellen im Energiesystem eines Körpers.

Ich habe keine besondere Erfahrung mit Chakra-Meditation, wie sie hier angeboten wird. Ich habe etwas Erfahrung in Nei Gong, dem inneren Nachspüren und Bewegen von Körperenergien, und habe mich etwas an tantrischem Erleben einzelner Chakren mit Visualisation von Farben etc. versucht.
Ich selber praktiziere hauptsächlich Atem-Achtsamkeits-Meditation, da stört Musik nur, oder ich mache geführte Entspannungs-und Trancereisen wie Yoga Nidra.

Chakra-Meditation, wie ich sie verstehe, hat drei Aspekte: Aufzeigen von Blockaden, Klärung / Reinigung undoder Energetisierung /Anschubsen.
Marc Mennigmann, als Künstler ein Rennaissancemensch, wie es sie nur noch selten gibt, bewandert bis zur Virtuosität auf vielen verschiedenen Gebieten, hat etwas produziert, das sowohl fertiges Produkt, benutzfertig und durchdacht ist, als auch Experiment, offen für Entwicklung und neue Erkenntnisse. So verstehe ich es wenigstens.

Aus der Not heraus, daß die meiste Meditationsmusik meditierende Musiker mehr ablenkt als versenkt, hat er einen eigenen Ansatz geschaffen und Ambienzen mit energetisch relevanten Tonsystemen produziert, im kreativen Ausdruck und klanglichen Spektrum so reduziert, daß es nicht ablenkt, von der Komposition und vom Arrangement her effektiv und, ich wage zu sagen, sozialistisch. Die gewählten Frequenzen haben die Möglichkeit, ihre Wirkung ohne Menscheln zu entfalten. Das ist nicht schön und das ist richtig so.
http://music.mennigmann.com/…/chakra-activation-for-musicia…
Meditation ist eine sehr individuelle Angelegenheit, und es gibt viele verschiedene Arten, die auf verschiedene Menschen verschieden Wirken.

Mein Ansatz beim Antesten dieser Meditationen war es, einen Zeitort zu finden, der mir genug Freiraum drumherum lässt, Kopfhörer auf und erst einmal hören, wirken lassen, und dann eventuell auf das konzentrieren, was passiert. Meine subjektiven Eindrücke habe ich unten beschrieben.
Wie die verschiedenen Sequenzen gestaltet sind, auf welchen Tonsystemen sie beruhen, erfährt man hier:

https://mennigmann.com/bands/meditation-music-for-musicians/

Zu den Tracks:

Solfeggio Scale:
Einfach gesagt, der Wohlfühl-/Wellness-Titel des Albums. Ich habe keine definitve Reaktion bestimmter Chakren, sondern ein eher stufenloses Aufsteigen eines Gefühls der Klärung. Ich fühle mich danach geistig und auch körperlich erfrischt, entspannt, leicht, und, vor allem, klar, alles in einem angenehmem Maß. Mein go to-Titel für die Meditation to go.

Platonic Frequencies:
Für mich das Gegenteil der Solfeggio Scale. Ich empfand den Track als herausfordernd, geradezu dramatisch in seiner Wirkung.
Ich hatte den Eindruck, daß die Töne nicht in der Reihenfolge zu den Chakren passten, wie ich es erwartet hatte. Ich hatte eine deutliche energetische Reaktion, die allerdings im zweiten Chakra anfing und auch Nebenzentren, wie dasjenige zwischen Herz und Kehlkopf, berührte. Ich hatte den Eindruck, daß mir Disharmonien in meinem System aufgezeigt wurden. Deshalb fühlte ich mich danach aufgewühlt, ernst und im Bewusstsein, daß da etwas zu geschehen habe.
Es wird eine Zeit dauern, bis ich mich dort wieder hinein begebe, aber ich glaube, dort passiert etwas Wichtiges, das eben weiterführender Arbeit bedarf, und nicht mit dem Abtauchen unter einen Kopfhörer erledigt ist.

Energy Center Carrier Waves:
Ich habe hier zum ersten Mal verstanden, um was es bei dieser Art Meditation geht. Nacheinander werden von unten nach oben meine Chakras angeschmissen und bleiben in Bewegung bis nach der Meditation. Sehr energetisierend, dumm, daß ich es beim ersten Mal vor dem Schlafen ausprobiert hatte.
Allerdings fühlte sich das sechste Chakra falsch herum an, als ob es sich im Uhrzeigersinn in meinen Kopf bohre, sehr unangenehm. Ich nehme allerdings eher an, daß in meinem System etwas schief läuft, als daß der sehr technisch-neutrale Ansatz der Produktion hier eine Fehlfunktion aufzeigt.
Danach fühle ich mich frisch und aktionsbereit. Ich werde den Track mal vor Aktivitäten wie Gigs, Aufnahmen oder Sport ausprobieren.

Combined Scales
Den letzten Track habe ich nur einmal angecheckt. Durch die Vermischung der Systeme stellte sich bei mir eher Unruhe und Unbehagen beim Wechsel der Frequenzen ein, als ein meditativer Zustand. Ich persönlich empfand ihn als eher experimentell, im Sinne von, Aha, interessant.

Ich werde in Zukunft meine eigene Meditationspraxis mit diesem Album ergänzen.
Ich empfinde den Ansatz als sehr sympathisch, die Frequenzen, bzw. Tonsysteme für sich stehen zu lassen, ohne eine gewollte musikalische Aussage, die man irgendwann satt hat, ohne die Einmischung der persönlichen kreativen Aussage des Künstlers.

Wie gesagt, es ist eine individuelle Angelegenheit, wie man auf so etwas reagiert, ich habe hier mein subjektives Erleben beschrieben, bei Anderen wird das anders sein.
Aber das Angebot an Tonsystemen ist weit gewählt, und das Konzept sehr abendländisch/wissenschaftlich/sozialistisch, und deshalb glaube ich, daß dieses Album, im besten Sinn des Wortes, für Viele nützlich sein kann.

Persönlich wünsche ich mir ein Album, auf dem die Energy Center Carrier Waves für jedes Chakra einen eigenen, längeren Track bekommen.


Text von Oliver Utzt

Die „Chakra Activation for Musicians“ sind unter anderem auf meiner BandCamp Seite erhältlich.