Der Mennigmann auf Platte

Da fragen sich doch viele “was macht der eigentlich da für Musik, wenn der mit seinem komischen Instrument unterwegs ist?”. Um diese Frage jetzt zweifelsfrei zu beantworten, gibt es ab sofort das Album “SAM – Another Life”, an dessen Entstehung ich massgeblich beteiligt war. Infos über die Entstehung der Platte gibt es auf der SAM Projekthomepage. Die Platte kann über Bandcamp als digitaler Download inclusive wunderbarem 41-seitigen, reich bebilderten Booklet erworben werden.

Als kleinen Preview hier mal ein kurzes Video, was die Atmosphäre bei den Aufnahmen im Tonstudio ganz gut wiedergibt:

SAM Slick Alexius Mennigmann – Another Life Teaser from Marc Mennigmann on Vimeo.

Aus den aufgenommenen mehr als 11 Stunden Material haben wir dann knapp 200 Minuten, also über 3 Stunden der besten Momente ausgesucht, neu abgemischt, gemastert und dann als Album “Another Life” mit 31 Stücken und 160 Minuten Länge, und der EP “Yet Another Life” mit 35 Minuten Spielzeit und 5 Stücken herausgebracht. Das Album ist so angelegt, das wir es vielleicht bis Ende diesen Jahres noch als physikalisches Doppel-CD Album veröffentlichen können.

Und hier kommt das Album “Another Life”

Und zu guter Letzt die EP “Yet Another Life”:

Preview 2012

Preview 2012

Aufmerksamen Lesern wird nicht verborgen geblieben sein, dass hier eine krasse Lücke von einem halben Jahr klafft. Das hat nichts damit zu tun, das ich mich auf meine faule Haut gelegt hätte – eher im Gegenteil. Hier jagt ein Projekt das nächste. Und das Jahr 2012 wird das Jahr der Mega-Projekte.

Am 03. März gibt es wie schon seit längerem angekündigt das Raped Guys Revival Reloaded Konzert im Stay Wild. Für die Freunde der Blues und Rock Musik also ein absolutes Muss!

Und dann wird es im Oktober wieder bunt. Ich habe es endlich geschafft, mit meinem Freund und musikalischen Mitstreiter Peter Alexius, das Fräulein Julie Slick nach Deutschland zu holen, um mit ihr eine Platte aufzunehmen und ein paar Konzerte zu spielen. Julie ist bekannt geworden durch Ihre Arbeit als Bassistin in Adrian Belew’s Power Trio. Dieses Projekt läuft unter dem Namen SAM (kurz für Slick, Alexius, Mennigmann). Für mehr Informationen über die teilnehmenden Musiker und den aktuellen Projektverlauf habe ich eine eigene Projekthomepage eingerichtet.

Ich hoffe wir sehen uns bei den anstehenden Konzerten…

Tap Seminar in Zaandam/Holland 2011

Tap Seminar in Zaandam/Holland 2011

Hier einige Bilder vom diesjährigen Tap Seminar in Zaandam/Holland. Danke noch mal an Ron Baggerman und Frank Leurs für die Organisation und an alle Beteiligten für die Musik und die Inspiration…
[flickr]photo:5808944534[/flickr]Foto: Bas Verkooijen
  
  
[flickr]photo:5808967290[/flickr]Foto: Marc Mennigmann
  
Weitere Fotos gibt es in einem kleinen flickr Fotoset zu sehen.

Nachlese Jazzkulturtage 2011

Nachlese Jazzkulturtage 2011

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Das Konzert am 28.05.2011 mit Alex Morsey und Benny Mokross im Jazzclub Henkelmann war ein voller Erfolg. Wir Musiker hatten viel Spielspass, und von den anwesenden Gästen habe ich nur positive Resonanz bekommen. Leider habe ich an dem Abend nur wenig Fotos machen können, so dass leider vom eigentlichen Geschehen die visuellen Impressionen fehlen. Aber im IKZ gab es einen schönen Artikel, für alle, die dem Event nicht beiwohnen konnten:

[flickr]photo:5803447907(medium)[/flickr]

Langsam bis zur Unkenntlichkeit
IKZ Do., 2. Juni / Fr., 3. Juni 2011

JazzKulturTage 2011: Von mokross.morsey.mennigmann wird man noch lange schwärmen

“Purple Haze” mit Chapman-Stick, Sousafon und Cajón, das ist natürlich eine Kombination, die sogar die gängigen Grenzen eines Jazz-Clubs weit überschreitet. Wenn man aber, wie am vergangenen Samstag im Henkelmann, drei Musiker wie Marc Mennigmann, Benny Mokross und Alexander Morsey auf der Bühne hat, muss man auf so etwas natürlich gefasst sein.
Dass dieses Projekt mit diesen drei begnadeten Musikern, das der Hot-Club als Höhepunkt seiner JazzKulturTage in die Wege geleitet hat, eine stark experimentelle Note bekommen würde, konnte man sich schon beim Anblick des Instrumentariums auf der Bühne denken. Denn alle hatten offensichtlich alles mitgebracht, womit sie musikalisch gesehen Spaß haben, und das hatte wohl auch das Ziel, sich ordentlich auszutoben und richtig Spaß zu haben. Mennigmann hatte seinen Chapman-Stick und ein Keyboard zum Flügel gesellt, Mokross hatte zusätzlich zum Drum-Set, zur Cajón und zu verschiedenen Trommeln aus aller Welt auch ein elektronisches Percussion-Gerät mitgebracht, auf dem er eigene Loops live ein- und abspielte. Und der “Tief-Ton-Spezialist” Morsey brillierte nicht nur auf dem Kontrabass, dem Sousafon und der Gimbri, einem marokkanischen Saiteninstrument, in dem eine ganze Ziege verarbeitet wurde, sondern auch mit tief dröhnendem Obertongesang. Man kann sich vorstellen, dass es dabei ziemlich hoch herging.
Grundidee des Projektes war aber nicht das ausufernde Klangexperiment. Die Idee, die Marc Mennigmann ursprünglich einmal im Kopf hatte, war es, die größten Pop-Hits so langsam zu spielen, dass sie niemand mehr erkennt. Bei ein paar Nummern schimmerte das noch durch. Bei “Let’s Dance” von David Bowie etwa war sich wohl jeder sicher, das Lied zu kennen und schon tausend Mal gehört zu haben. Letztlich bekam man aber die Enden doch nicht zusammen und selbst die größten Profis im Melodien-Raten mussten ratlos passen. Was aber vor allem von der Idee übrig blieb, waren Cover-Versionen von Michael Jackson bis Nik Kershaw, wie man sie so noch nie gehört hat. Oft in außerge wöhnlich verfremdenden Besetzung wie im Falle von “Purple Haze”. Meistens aber in klassischer und vom Wohlfühlfaktor her unschlagbarer Trio-Besetzung Klavier-Kontrabass-Schlagzeug. Und wenn sich die drei Männer aufmachten, Klassiker wie “Purple Rain” zu ausgewachsenen, kraftvollen und emotionalen Klavier-Balladen auszubauen und ihre ganze Virtuosität, ihre Spielfreude und ihr ganzes Feeling in den Dienst des Songs stellten, dann kamen dabei überragende Interpretationen heraus, die direkt unter die Haut gingen. Allein Marc Mennigmann Mal wieder einen Abend lang am Flügel zu erleben, war einfach traumhaft. Das würde dem Henkelmann auch öfter gut zu Gesicht stehen.

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RIP Virginia Splendore

RIP Virginia Splendore

Virna Splendore 1965-2011
Eine der inspirierensten Stick Spielerinnen ist nicht mehr unter uns.
Virginia Virna Splendore 1965-2011. Farewell, Virna!

Bei stick.com gibt es weitere Infos zu Virna und ihrer Musik. (Link am 12.05.2011 geändert)

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