The Lab needs your Help!

The Lab needs your Help!

Dear friends, we could use some help here.
Sven and I have just launched our Patreon page of The Lab. https://www.patreon.com/the_lab

We have a playground here for true creativity. Improvised music is the game. With every bar and note we play, we follow the universal musical approach of Peter Erskine who said: “Don’t play what you know, play what you don’t know.”

Anyway this is far from mainstream and will never enter the charts or pay for itself by royalties from streaming. But this is what we want to do, because it is life, love, music and art all in one place.

Please support our work by sharing, donating, pledging. A little bit from YOU can help US, so WE can go on and be creative and create music far from the mainstream.

Spread the word and let’s see where we will land.
THANK YOU!

https://www.patreon.com/the_lab

Prerelease Time!

Prerelease Time!

Prerelease time for my subscribers on BandCamp!
I just released a song called „Backup“ from the next EP of the collective „Wrong“ by Juan Dahmen. I contributed the Moog bass and the piano parts. By the way,  my favourite line of the song is “If this is fucking evolution I want you to take me back.”

The personell on this song is:
Juan Dahmen – vocals, drums, touchguitar, oohboard, organ
Alex Peña – guitars
Julián Román – saxes
Marc Mennigmann – piano, moog, prepared piano
Rosi Herreros – shaker, block

Artwork and design was made by Rubén Chumillas.

So many talented musicians are providing stuff for „Wrong“, be sure to check them out at http://wrong-music.com/ or on BandCamp at https://itswrongmusic.bandcamp.com

The release is subscribers-only. Thanks for supporting my work!
https://music.mennigmann.com/subscribe

All the best and happy 2019!
Marc

Moon, Heaven’s Backdoor – Music Video

This is the opener of THE LAB’s debut album “Three Word Poems”.
You can find the whole album at https://sam-music.bandcamp.com/album/three-word-poems-2

All songs on this record are entirely improvised. There were no lead sheets, scores, chords or melodies discussed in advance. All was created in real-time while playing.

THE LAB:
Sven Kosakowski – acoustic and electric drums & percussion
Marc Mennigmann – piano, keyboards, modular synths
Ana Orias Balderas – bass

Three Word Poems – Released Today!

Three Word Poems – Released Today!

I’m so happy to announce that we finally released the new album “Three Word Poems”. Please jump over to BandCamp and have a listen. It’s perfect for these busy days!

Especially the last track called “Life, you know?” features a speech of philosopher Alan Watts. Ana had the lovely idea to put it on top of our improvisations. We edited the sound file into our flow and ended up with a quite meditative track. I had it on repeat for a few days. 😉
Of course, this is another free addition to the collection of my subscribers on BandCamp. But whatever you do to support my music, like purchasing a record, spreading the word, writing a comment or just listen to my stuff, I am deeply thankful for that. You as a listener keep music alive. Thank you!

Listen to the new album here.

Three Word Poems – A Bandcamp Subscriber Release

Three Word Poems – A Bandcamp Subscriber Release

I just released another album for my lovely subscribers only, called “Three Word Poems”.

After months of planning & building our new studio “The Lab” in Dortmund, this was the first session Sven, and I recorded there with a guest. We invited bass player Ana Orias Balderas to join our journey to improvisation wonderland.
All songs are entirely improvised. There were no lead sheets, scores, chords or melodies discussed in advance. All was created in real-time while playing. We just connected ourselves to the oneness, and the music came by itself.
“Three Word Poems” is edited, mixed and mastered, and could be released to the public, but we decided to send these tracks to some befriended musicians and let them do overdubs, or work creatively with this material. Anyway, the status quo is “a real album” worth to be released – a perfect gift to my subscribers. Thanks for supporting my work!
Love,
Marc

Not a subscriber yet?

Head over and get immediate access to my whole catalog plus five subscriber exclusive releases at: http://music.mennigmann.com/subscribe

Albumkritik „Chakra Activation for Musicians“ von Oliver Utzt

Albumkritik „Chakra Activation for Musicians“ von Oliver Utzt

Chakren sind Schlüsselstellen im Gefüge des feinstofflichen Körpers von Wesen. An diesen Stellen verdichtet sich die individuelle Energie zu trichterartigen Wirbeln, die sowohl Ausdruck des inneren Befindens sind, als auch Verbindungen zur Aussenwelt, durch die Wirbelstruktur vor allem auch zum Materiellen, herstellen.
Eine einfache Analogie für Bedeutung und Funktion der Chakren wäre der Vergleich mit den Saiten einer Gitarre. Gut gestimmt und frei von Schmutz und Rost bringen sie jeden Resonanzkörper zum Klingen, verstimmt, im Ungleichgewicht und verdreckt, kann das schönste Instrument keine gute Musik von sich geben, egal wie sehr der Spieler sich bemüht.

Sauberkeit, Funktionsfähigkeit und Harmonie der Chakren hängt von vielen Faktoren ab. Da sie Schnittstellen darstellen zwischen Materiellem, Mentalem und Emotionalem, sowie zwischen Innen-und Aussenwelt, werden sie beeinflusst von Erfahrungen, Gedanken, Ernährung, Giften oder Informationen.
Für mich persönlich ist das Chakrensystem Realität, ich spüre sie, ich arbeite mit ihnen, ich weiß zum Teil, wo ich Blockaden im Trichterspin habe. Während die westliche Wissenschaft ihre Existenz größtenteils bestreitet und auf die an den korrespondierenden Stellen im menschlichen Körper liegenden Drüsen verweist, sind sie in der indischen traditionellen Medizin, im Yoga, im Ayurveda, im Tantra eine Selbstverständlichkeit.
Andere Systeme, wie die klassische chinesische Medizin und viele schamanistische Traditionen kennen ebenfalls diese signifikanten Schnittstellen im Energiesystem eines Körpers.

Ich habe keine besondere Erfahrung mit Chakra-Meditation, wie sie hier angeboten wird. Ich habe etwas Erfahrung in Nei Gong, dem inneren Nachspüren und Bewegen von Körperenergien, und habe mich etwas an tantrischem Erleben einzelner Chakren mit Visualisation von Farben etc. versucht.
Ich selber praktiziere hauptsächlich Atem-Achtsamkeits-Meditation, da stört Musik nur, oder ich mache geführte Entspannungs-und Trancereisen wie Yoga Nidra.

Chakra-Meditation, wie ich sie verstehe, hat drei Aspekte: Aufzeigen von Blockaden, Klärung / Reinigung undoder Energetisierung /Anschubsen.
Marc Mennigmann, als Künstler ein Rennaissancemensch, wie es sie nur noch selten gibt, bewandert bis zur Virtuosität auf vielen verschiedenen Gebieten, hat etwas produziert, das sowohl fertiges Produkt, benutzfertig und durchdacht ist, als auch Experiment, offen für Entwicklung und neue Erkenntnisse. So verstehe ich es wenigstens.

Aus der Not heraus, daß die meiste Meditationsmusik meditierende Musiker mehr ablenkt als versenkt, hat er einen eigenen Ansatz geschaffen und Ambienzen mit energetisch relevanten Tonsystemen produziert, im kreativen Ausdruck und klanglichen Spektrum so reduziert, daß es nicht ablenkt, von der Komposition und vom Arrangement her effektiv und, ich wage zu sagen, sozialistisch. Die gewählten Frequenzen haben die Möglichkeit, ihre Wirkung ohne Menscheln zu entfalten. Das ist nicht schön und das ist richtig so.
http://music.mennigmann.com/…/chakra-activation-for-musicia…
Meditation ist eine sehr individuelle Angelegenheit, und es gibt viele verschiedene Arten, die auf verschiedene Menschen verschieden Wirken.

Mein Ansatz beim Antesten dieser Meditationen war es, einen Zeitort zu finden, der mir genug Freiraum drumherum lässt, Kopfhörer auf und erst einmal hören, wirken lassen, und dann eventuell auf das konzentrieren, was passiert. Meine subjektiven Eindrücke habe ich unten beschrieben.
Wie die verschiedenen Sequenzen gestaltet sind, auf welchen Tonsystemen sie beruhen, erfährt man hier:

https://mennigmann.com/bands/meditation-music-for-musicians/

Zu den Tracks:

Solfeggio Scale:
Einfach gesagt, der Wohlfühl-/Wellness-Titel des Albums. Ich habe keine definitve Reaktion bestimmter Chakren, sondern ein eher stufenloses Aufsteigen eines Gefühls der Klärung. Ich fühle mich danach geistig und auch körperlich erfrischt, entspannt, leicht, und, vor allem, klar, alles in einem angenehmem Maß. Mein go to-Titel für die Meditation to go.

Platonic Frequencies:
Für mich das Gegenteil der Solfeggio Scale. Ich empfand den Track als herausfordernd, geradezu dramatisch in seiner Wirkung.
Ich hatte den Eindruck, daß die Töne nicht in der Reihenfolge zu den Chakren passten, wie ich es erwartet hatte. Ich hatte eine deutliche energetische Reaktion, die allerdings im zweiten Chakra anfing und auch Nebenzentren, wie dasjenige zwischen Herz und Kehlkopf, berührte. Ich hatte den Eindruck, daß mir Disharmonien in meinem System aufgezeigt wurden. Deshalb fühlte ich mich danach aufgewühlt, ernst und im Bewusstsein, daß da etwas zu geschehen habe.
Es wird eine Zeit dauern, bis ich mich dort wieder hinein begebe, aber ich glaube, dort passiert etwas Wichtiges, das eben weiterführender Arbeit bedarf, und nicht mit dem Abtauchen unter einen Kopfhörer erledigt ist.

Energy Center Carrier Waves:
Ich habe hier zum ersten Mal verstanden, um was es bei dieser Art Meditation geht. Nacheinander werden von unten nach oben meine Chakras angeschmissen und bleiben in Bewegung bis nach der Meditation. Sehr energetisierend, dumm, daß ich es beim ersten Mal vor dem Schlafen ausprobiert hatte.
Allerdings fühlte sich das sechste Chakra falsch herum an, als ob es sich im Uhrzeigersinn in meinen Kopf bohre, sehr unangenehm. Ich nehme allerdings eher an, daß in meinem System etwas schief läuft, als daß der sehr technisch-neutrale Ansatz der Produktion hier eine Fehlfunktion aufzeigt.
Danach fühle ich mich frisch und aktionsbereit. Ich werde den Track mal vor Aktivitäten wie Gigs, Aufnahmen oder Sport ausprobieren.

Combined Scales
Den letzten Track habe ich nur einmal angecheckt. Durch die Vermischung der Systeme stellte sich bei mir eher Unruhe und Unbehagen beim Wechsel der Frequenzen ein, als ein meditativer Zustand. Ich persönlich empfand ihn als eher experimentell, im Sinne von, Aha, interessant.

Ich werde in Zukunft meine eigene Meditationspraxis mit diesem Album ergänzen.
Ich empfinde den Ansatz als sehr sympathisch, die Frequenzen, bzw. Tonsysteme für sich stehen zu lassen, ohne eine gewollte musikalische Aussage, die man irgendwann satt hat, ohne die Einmischung der persönlichen kreativen Aussage des Künstlers.

Wie gesagt, es ist eine individuelle Angelegenheit, wie man auf so etwas reagiert, ich habe hier mein subjektives Erleben beschrieben, bei Anderen wird das anders sein.
Aber das Angebot an Tonsystemen ist weit gewählt, und das Konzept sehr abendländisch/wissenschaftlich/sozialistisch, und deshalb glaube ich, daß dieses Album, im besten Sinn des Wortes, für Viele nützlich sein kann.

Persönlich wünsche ich mir ein Album, auf dem die Energy Center Carrier Waves für jedes Chakra einen eigenen, längeren Track bekommen.


Text von Oliver Utzt

Die „Chakra Activation for Musicians“ sind unter anderem auf meiner BandCamp Seite erhältlich.